Butterige Kartoffelpuffer: Der ultimative deutsche Klassiker mit 7 unglaublich guten Tipps

30 min prep 30 min cook 80 servings
Butterige Kartoffelpuffer: Der ultimative deutsche Klassiker mit 7 unglaublich guten Tipps
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Als ich das erste Mal an einem kalten Herbstabend die Küche meiner Großmutter betrat, roch es nach frisch geriebenen Kartoffeln, geschmolzener Butter und einer Prise Liebe, die aus dem Ofen strömte. Ich erinnere mich, wie das Licht der alten Küchenlampe flackerte und das leise Zischen der Pfanne das einzige Geräusch war, das die Stille durchbrach. In diesem Moment wusste ich, dass ich ein Stück deutscher Hausmannskost entdeckt hatte, das nicht nur den Magen, sondern das ganze Herz erwärmt. Der Duft von goldbraun gebratenen Kartoffelpuffern, die auf dem Teller liegen und leicht knusprig an den Rändern sind, ist für mich bis heute das Symbol für Gemütlichkeit und Familienzusammenhalt.

Doch was macht diese butterigen Kartoffelpuffer zu einem echten Klassiker, der seit Generationen auf den Tisch kommt? Es ist die Kombination aus einfachen, hochwertigen Zutaten und ein paar geheimen Tricks, die das Ergebnis von „ganz gut“ zu „absolut unwiderstehlich“ heben. Wenn du dich jemals gefragt hast, warum die Puffer aus dem Restaurant immer noch ein bisschen mehr Crunch und ein bisschen mehr Buttergeschmack haben, dann bist du hier genau richtig. Ich werde dir nicht nur das Grundrezept zeigen, sondern auch sieben unglaubliche Tipps verraten, die du sonst nirgends finden wirst.

Stell dir vor, du schneidest die frisch geriebenen Kartoffeln in die Pfanne, die sofort ein leises Knistern von sich gibt, und du hörst das leise Zischen, wenn die Butter schmilzt und die Puffer die goldene Farbe annimmt. Das Geräusch ist wie Musik für die Ohren – ein Versprechen, dass das, was gleich aus der Pfanne kommt, knusprig, zart und butterig zugleich sein wird. Und das Beste daran: Du kannst dieses Gericht zu jeder Tageszeit servieren, ob als herzhaftes Frühstück, als Snack am Nachmittag oder als Beilage zu einem deftigen Abendessen. Die Vielseitigkeit ist einfach erstaunlich, und das ist erst der Anfang.

Jetzt fragst du dich sicher: Wie gelingt mir das perfekte Ergebnis, ohne stundenlang zu experimentieren? Hier kommt die offene Schleife ins Spiel – ich habe einen geheimen Trick, der das ganze Spiel verändert, und ich werde ihn gleich enthüllen. Aber zuerst lass uns einen Blick darauf werfen, warum dieses Rezept so gut funktioniert und welche Vorteile es für dich und deine Familie hat. Hier kommt das eigentliche Geheimnis: Es geht nicht nur um das Rezept, sondern um die kleinen Details, die den Unterschied machen. Und das ist erst der Anfang – bleib dran, denn gleich folgt ein Abschnitt, der dich Schritt für Schritt durch die Zubereitung führt, und du wirst sehen, warum deine Liebsten nach dem zweiten Bissen um Nachschlag bitten werden.

🌟 Warum dieses Rezept funktioniert

  • Geschmackstiefe: Durch das langsame Auslassen der geriebenen Kartoffeln in Butter entsteht ein karamellisierter Geschmack, der das Gericht unvergleichlich aromatisch macht. Die Butter dringt tief in die Kartoffelfasern ein und sorgt für ein rundes, vollmundiges Aroma, das dich an Kindheitstage erinnert.
  • Textur: Die Kombination aus feiner Reibung, leichtem Auspressen und dem richtigen Verhältnis von Mehl sorgt für eine knusprige Außenseite und ein zartes, saftiges Inneres. Wenn du den ersten Bissen nimmst, hörst du das leise Knacken, gefolgt von einer weichen, butterigen Mitte, die fast auf der Zunge schmilzt.
  • Einfachheit: Das Rezept benötigt nur wenige Grundzutaten, die in jedem deutschen Haushalt zu finden sind. Du brauchst keine ausgefallenen Geräte, nur eine Küchenreibe, eine Pfanne und ein wenig Geduld – perfekt für spontane Kochsessions.
  • Zeitmanagement: Mit einer Vorbereitungszeit von 15 Minuten und einer Kochzeit von 30 Minuten passt das Gericht perfekt in einen geschäftigen Alltag. Du kannst es sogar vorbereiten, während du den Tisch deckst oder den Salat schneidest – das Ergebnis ist immer noch frisch und heiß.
  • Vielseitigkeit: Ob als Hauptgericht, Beilage oder Snack – die Kartoffelpuffer lassen sich leicht anpassen. Du kannst sie mit Apfelmus, Kräuterquark oder sogar geräuchertem Lachs servieren, je nach Anlass und Geschmack deiner Gäste.
  • Ernährungsbalance: Trotz des butterigen Charakters liefern die Puffer komplexe Kohlenhydrate, Eiweiß und gesunde Fette, die dich lange satt halten. Der Einsatz von Vollkornmehl oder Haferflocken kann die Ballaststoffzufuhr zusätzlich erhöhen.
  • Qualität der Zutaten: Frische, mehlig kochende Kartoffeln und hochwertige Butter sind das Herzstück dieses Gerichts. Wenn du auf die Herkunft achtest, bekommst du ein noch intensiveres Aroma und ein besseres Mundgefühl.
  • Beliebtheit: Dieses Gericht ist ein echter Crowd-Pleaser – Kinder lieben die knusprige Hülle, Erwachsene schätzen den traditionellen Geschmack. Es ist das perfekte Gericht für Familienfeiern, Stammtische oder einfach ein gemütliches Abendessen zu Hause.
💡 Pro Tip: Wenn du die Kartoffeln nach dem Reiben in ein sauberes Geschirrtuch wickelst und leicht auswringst, entfernst du überschüssige Feuchtigkeit und erzielst eine noch knusprigere Oberfläche.

🥗 Zutatenaufbereitung

Das Fundament

Die Basis jedes guten Kartoffelpuffers sind die Kartoffeln selbst. Für dieses Rezept empfehle ich mehlig kochende Sorten wie „Adretta“ oder „Lady Anne“, weil sie beim Reiben leicht zerfallen und eine schöne, lockere Textur ergeben. Diese Sorten enthalten mehr Stärke, die beim Braten für die gewünschte Kruste sorgt. Wenn du stattdessen festkochende Kartoffeln nutzt, wird das Ergebnis eher fest und weniger fluffig – und das ist nicht das, was wir anstreben.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Butter. Ich verwende echte europäische Butter mit einem Fettgehalt von mindestens 82 %. Der höhere Fettanteil sorgt dafür, dass die Puffer nicht nur goldbraun, sondern auch butterig im Geschmack werden. Du kannst auch eine Mischung aus Butter und Olivenöl verwenden, um ein wenig mehr Rauchpunkt zu erhalten, aber das ändert den traditionellen Geschmack leicht.

Aromen & Gewürze

Ein kleiner Löffel Salz mag simpel erscheinen, aber er hebt die natürliche Süße der Kartoffeln hervor und balanciert die Butter aus. Ich setze auf feines Meersalz, das gleichmäßig verteilt wird und nicht zu grob ist, damit keine unangenehmen Kristalle im Mund entstehen. Pfeffer, frisch gemahlen, bringt eine leichte Schärfe, die das Gericht belebt, ohne die zarte Textur zu überdecken.

Ein Hauch Muskatnuss ist das geheime Gewürz, das vielen traditionellen deutschen Rezepten ihre unverwechselbare Note verleiht. Nur eine Prise reicht aus, um das Aroma zu intensivieren, ohne zu dominieren. Wenn du mutig bist, kannst du auch ein wenig geriebenen Zitronenabrieb hinzufügen – das verleiht eine frische, leichte Note, die perfekt mit der Butter harmoniert.

Die geheimen Helfer

Mehl ist das Bindemittel, das die geriebenen Kartoffeln zusammenhält. Ich bevorzuge ein leichtes Weizenmehl, das sich gut mit den feuchten Kartoffeln verbindet, ohne zu schwer zu werden. Für eine glutenfreie Variante kannst du stattdessen Reismehl oder Buchweizenmehl verwenden – das Ergebnis bleibt knusprig, aber die Textur ist leicht anders.

Ein Ei dient als zusätzliche Bindung und gibt dem Puffer eine goldene Farbe. Die Kombination aus Ei und Mehl sorgt dafür, dass die Puffer beim Braten nicht auseinanderfallen. Wenn du das Ei weglassen möchtest, kannst du stattdessen einen Esslöffel Apfelmus oder einen Löffel geschlagenes Leinsamen‑Gel verwenden – das ist besonders für vegane Varianten geeignet.

🤔 Did You Know? Die Kartoffel ist nach dem Reis das am meisten konsumierte Grundnahrungsmittel weltweit und wurde im 16. Jahrhundert von spanischen Entdeckern nach Europa gebracht.

Finishing Touches

Frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch bringen nicht nur Farbe, sondern auch einen frischen, leicht herben Geschmack, der die reichhaltige Butter ausbalanciert. Ich hacke die Kräuter fein und mische sie erst kurz vor dem Braten unter die Kartoffelmischung, damit ihr Aroma nicht verloren geht. Wenn du es besonders aromatisch magst, kannst du auch etwas geriebenen Käse (z. B. Emmentaler) hinzufügen – das sorgt für eine zusätzliche, leicht nussige Note.

Zum Servieren empfehle ich klassische Begleiter wie Apfelmus, Kräuterquark oder einen Klecks Sauerrahm. Diese süß‑sauren und cremigen Elemente schaffen einen wunderbaren Kontrast zur knusprigen Textur. Und jetzt, mit allen Zutaten bereit, geht es ans Eingemachte – hier beginnt das eigentliche Abenteuer in deiner Pfanne.

Mit deinen Zutaten vorbereitet und bereit, lass uns zum nächsten Abschnitt übergehen. Hier beginnt der spaßige Teil, bei dem du die Magie selbst erleben wirst…

🍳 Schritt‑für‑Schritt Anleitung

  1. Erhitze eine große Pfanne bei mittlerer Hitze und gib etwa 30 g Butter hinein, sodass sie vollständig schmilzt und leicht schäumt. Sobald die Butter anfängt zu schäumen, nimm die Pfanne kurz vom Herd, damit die Butter nicht zu schnell braun wird – das ist wichtig, um ein gleichmäßiges Aroma zu erhalten. Während die Butter schmilzt, reibe die Kartoffeln mit einer groben Reibe in eine große Schüssel. Der Duft von frischen Kartoffeln, der sofort aufsteigt, lässt dich schon jetzt das Ergebnis erahnen.

    💡 Pro Tip: Verwende ein sauberes Küchentuch, um die geriebenen Kartoffeln nach dem Reiben leicht auszudrücken. So entfernst du überschüssige Flüssigkeit, die das Braten erschweren könnte.
  2. Gieße die geriebenen Kartoffeln in ein Sieb, drücke sie mit dem Handrücken oder einem sauberen Tuch gut aus, bis keine klare Flüssigkeit mehr austritt. Dieser Schritt ist entscheidend, weil zu viel Feuchtigkeit die Puffer matschig macht und die Kruste verhindert. Während du drückst, hörst du das leise „Schnurren“ der Flüssigkeit, die aus den Kartoffeln fließt – ein gutes Zeichen dafür, dass du auf dem richtigen Weg bist.

  3. Füge nun das Ei, das Mehl, Salz, Pfeffer, Muskat und optional die Kräuter zu den ausgedrückten Kartoffeln hinzu. Rühre alles mit einem Holzlöffel oder den Händen zusammen, bis ein homogener Teig entsteht. Der Teig sollte leicht klebrig sein, aber nicht zu flüssig – das gibt den Puffern die nötige Struktur. Wenn du das Gefühl hast, dass der Teig zu trocken ist, kannst du einen Esslöffel Wasser hinzufügen, aber sparsam.

  4. Erhitze erneut die Pfanne auf mittlere bis mittelhohe Hitze und gib ein weiteres Stück Butter (etwa 20 g) dazu, damit die Puffer beim Braten nicht an der Pfanne kleben. Sobald die Butter wieder schäumt, forme mit einem Löffel oder deinen Händen kleine Portionen des Teigs (etwa golfballgroß) und lege sie vorsichtig in die Pfanne. Achte darauf, dass genügend Abstand zwischen den Portionen bleibt, damit sie gleichmäßig bräunen.

    ⚠️ Common Mistake: Zu hohe Hitze lässt die Außenseite verbrennen, bevor das Innere gar ist. Halte die Temperatur moderat und beobachte die Farbe.
  5. Lasse die Puffer etwa 4‑5 Minuten pro Seite braten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Du erkennst den perfekten Moment, wenn die Ränder leicht aufsteigen und ein verführerisches Knistern zu hören ist. Wende die Puffer vorsichtig mit einem Pfannenwender, damit sie nicht zerbrechen. Das Zischen beim Wenden ist ein weiterer Hinweis, dass die Butter immer noch heiß genug ist, um die Kruste zu perfektionieren.

  6. Wenn die Puffer fertig sind, lege sie auf einen Teller mit Küchenpapier, um überschüssiges Fett aufzusaugen. Dieser Schritt verhindert, dass die Puffer zu fettig werden und bewahrt die knusprige Textur. Während du die Puffer abtropfen lässt, kannst du bereits das Apfelmus oder den Kräuterquark vorbereiten, damit alles sofort servierbereit ist.

  7. Stelle die fertigen Puffer auf eine Servierplatte, garniere sie mit frischer Petersilie und einem Klecks Sauerrahm oder Apfelmus. Der Kontrast zwischen dem goldenen Puffer und dem weißen Quark ist nicht nur optisch ansprechend, sondern schafft auch ein harmonisches Geschmackserlebnis. Jetzt ist es Zeit, die ersten Bissen zu probieren – und du wirst sofort merken, warum dieses Gericht ein Klassiker ist.

  8. Serviere die Kartoffelpuffer sofort, solange sie noch warm und knusprig sind. Wenn du Gäste hast, kannst du sie in einem vorgeheizten Ofen bei 80 °C warmhalten, ohne dass sie an Knusprigkeit verlieren. Und das Beste: Du kannst die Reste am nächsten Tag einfach in der Pfanne kurz aufwärmen – das Ergebnis bleibt fast genauso gut wie frisch zubereitet.

💡 Pro Tip: Für extra knusprige Puffer kannst du die Pfanne nach jedem Wenden kurz mit etwas mehr Butter bestreichen – das gibt eine noch intensivere Butterkruste.

Und da hast du es! Aber bevor du dich an den Tisch setzt, lass mich noch ein paar Tipps teilen, die dieses Gericht von „gut“ zu „unvergesslich“ heben. Diese kleinen Tricks sind das, was deine Familie und Freunde immer wieder zurückkommen lässt – also hör gut zu!

🔐 Experten‑Tipps für perfekte Ergebnisse

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor du die Puffer in die Pfanne gibst, probiere einen kleinen Bissen der rohen Mischung (nachdem du das Ei und das Mehl gut eingearbeitet hast). So kannst du sofort feststellen, ob du genug Salz, Pfeffer oder Muskat hinzugefügt hast. Dieser kleine Test spart dir später das Nachwürzen und sorgt dafür, dass jeder Puffer von Anfang an perfekt gewürzt ist.

Warum Ruhezeit wichtiger ist, als du denkst

Lass die Kartoffelmischung nach dem Reiben und Ausdrücken für etwa 10‑15 Minuten im Kühlschrank ruhen. Während dieser Zeit können die Stärken der Kartoffeln die überschüssige Feuchtigkeit besser binden, was zu einer festeren Form beim Braten führt. Ich habe das einmal vergessen und die Puffer fielen auseinander – ein klares Zeichen dafür, dass die Ruhezeit das Geheimnis ist.

Das Würz‑Geheimnis der Profis

Ein kleiner Schuss Weißweinessig (etwa ein Teelöffel) in der Mischung sorgt dafür, dass die Kartoffeln beim Braten nicht zu stark zusammenkleben und die Kruste besonders knusprig wird. Der Essig wirkt leicht säuerlich und hebt die Aromen der Butter und der Gewürze hervor – ein Trick, den viele Profiköche in ihren Küchen verwenden.

💡 Pro Tip: Wenn du die Puffer nach dem Braten auf ein Gitter legst, bleibt die Unterseite knusprig, weil kein Dampf darunter eingeschlossen wird.

Der knusprige Butter‑Boost

Statt die ganze Butter zu Beginn zu schmelzen, gib einen Teil (etwa 15 g) erst dann dazu, wenn du die Puffer wendest. So bleibt die Butter in der Pfanne länger heiß und erzeugt beim Wenden ein intensiveres Zischen, das die Oberfläche besonders goldbraun macht. Ich habe das ausprobiert, als ich für ein Familienfest kochte, und das Ergebnis war einfach überwältigend.

Die richtige Pfannenwahl

Eine gusseiserne Pfanne oder eine schwere Edelstahlpfanne hält die Hitze gleichmäßig und sorgt dafür, dass die Puffer überall die gleiche Bräunung bekommen. Leichte Pfannen neigen dazu, Hotspots zu erzeugen, was zu ungleichmäßig gebräunten Puffern führen kann. Wenn du keine gusseiserne Pfanne hast, lege ein Stück Backpapier zwischen die Pfanne und den Herd, um die Hitze zu verteilen.

Serviervorschlag für das gewisse Extra

Lege die fertigen Puffer auf ein Bett aus leicht gesalzenem Rucola und beträufle sie mit einem Spritzer Zitronensaft. Die leichte Säure des Zitronensafts schneidet durch die Butter und gibt dem Gericht einen frischen Abschluss. Ich habe das bei einem Sommerpicknick serviert und die Gäste waren begeistert von der Kombination aus knusprig, butterig und erfrischend.

🌈 Leckere Variationen zum Ausprobieren

Eine meiner Lieblingsseiten an diesem Rezept ist die Vielseitigkeit. Hier sind ein paar kreative Twists, die ich im Laufe der Jahre entwickelt habe und die das klassische Gericht in neue Richtungen führen:

Käse‑Explosion

Füge 50 g geriebenen Emmentaler oder Gruyère zur Kartoffelmischung hinzu. Der Käse schmilzt beim Braten und bildet eine herrlich zähe, leicht knusprige Kruste, die das butterige Aroma noch verstärkt. Diese Variante ist perfekt für Käseliebhaber und passt hervorragend zu einem frischen Salat.

Süß‑Sauer‑Twist

Mische fein geraspelte Karotten und einen Esslöffel Apfelmus unter die Kartoffeln. Die leichte Süße der Karotten und das Apfelmus geben den Puffern eine dezente Fruchtigkeit, die besonders gut zu einem Kräuterquark passt. Ich habe das einmal bei einem Kindergeburtstag serviert – die Kleinen waren sofort begeistert.

Mediterrane Note

Ersetze die Petersilie durch gehackten Basilikum und füge getrocknete Tomatenstücke sowie ein wenig Olivenöl zur Mischung hinzu. Das Ergebnis ist ein leicht mediterraner Puffer, der hervorragend zu einem Joghurt‑Minz‑Dip passt. Diese Variante ist ideal für ein sommerliches Abendessen im Freien.

Herzhafte Pilz‑Variante

Brate fein gehackte Champignons zusammen mit der Zwiebel, bevor du sie zur Kartoffelmischung gibst. Die Pilze geben dem Puffer ein erdiges Aroma und eine zusätzliche Saftigkeit, die das Gericht noch reichhaltiger macht. Serviere sie mit einem Klecks Sauerrahm und frischem Schnittlauch für ein rustikales Geschmackserlebnis.

Vegane Power

Ersetze das Ei durch ein „Leinsamen‑Ei“ (1 EL Leinsamen gemischt mit 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen) und verwende pflanzliche Butter. Das Ergebnis ist genauso knusprig und lecker, und du hast ein komplett veganes Gericht, das auch Nicht‑Veganer überzeugt. Ich habe das einmal für ein veganes Potluck zubereitet und es war ein voller Erfolg.

📦 Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschranklagerung

Lasse die abgekühlten Puffer vollständig auf einem Gitter abkühlen, bevor du sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank lagerst. So bleibt die Kruste knusprig und die Puffer trocknen nicht aus. Sie halten sich dort bis zu drei Tage, wobei du sie am besten innerhalb von 48 Stunden verzehrst, um das beste Aroma zu bewahren.

Einfrieren

Lege die vollständig abgekühlten Puffer auf ein Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist, und friere sie einzeln ein. Sobald sie fest sind, kannst du sie in einen Gefrierbeutel oder einen luftdichten Behälter umfüllen. Auf diese Weise bleiben sie bis zu zwei Monate haltbar, ohne dass sie zusammenkleben.

Aufwärmen

Um die Puffer wieder knusprig zu bekommen, empfehle ich, sie im Ofen bei 180 °C für etwa 10‑12 Minuten aufzuwärmen. Ein kleiner Spritzer Wasser oder ein Stück Butter auf die Puffer vor dem Aufwärmen sorgt dafür, dass sie nicht austrocknen. Alternativ kannst du sie in einer heißen Pfanne mit etwas Butter kurz von beiden Seiten anbraten – das gibt dir das gleiche knusprige Ergebnis wie frisch.

❓ Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst die Kartoffelmischung bereits am Vortag zubereiten und im Kühlschrank lagern. Wichtig ist, dass du die Mischung gut abdeckst, damit sie nicht austrocknet. Am nächsten Tag musst du sie nur noch kurz durchrühren und wie gewohnt braten – das spart dir Zeit, wenn du Gäste erwartest.

Der häufigste Grund ist zu viel Feuchtigkeit in der Kartoffelmischung. Drücke die geriebenen Kartoffeln gründlich aus und achte darauf, dass die Pfanne heiß genug ist, bevor du die ersten Puffer hineinlegst. Auch das Verwenden von zu viel Mehl kann die Kruste weicher machen.

Ja, du kannst Süßkartoffeln verwenden, aber das Ergebnis wird süßer und die Textur etwas weicher. Du solltest die Menge an Salz leicht erhöhen und eventuell etwas mehr Mehl hinzufügen, um die Bindung zu verbessern. Der Geschmack ist dann eine spannende Variante, die besonders gut zu einem herzhaften Kräuterquark passt.

Ersetze das Ei durch ein Leinsamen‑Ei (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen) und verwende pflanzliche Butter oder Kokosöl zum Braten. Statt Weizenmehl kannst du auch Buchweizen‑ oder Reismehl verwenden. Der Geschmack bleibt butterig, die Textur wird jedoch leicht anders, aber immer noch köstlich.

Du kannst die fertigen Puffer im Ofen bei 80 °C warm halten, ohne dass sie ihre Knusprigkeit verlieren. Wichtig ist, dass du sie nicht zu lange warm hältst, sonst können sie weich werden. Am besten servierst du sie innerhalb von 30 Minuten nach dem Braten.

Ein kühles Bier, ein trockener Weißwein oder ein leichter Apfelsaft passen hervorragend dazu. Wenn du etwas Alkoholfreies suchst, probiere einen spritzigen Kräuterlimonade‑Drink – die leichte Säure ergänzt die Butter gut.

Ja, das geht! Forme die Puffer wie gewohnt, lege sie in den Airfryer und sprühe sie leicht mit Öl ein. Bei 180 °C für etwa 12‑15 Minuten erhalten sie eine knusprige Oberfläche, ohne dass du viel Butter verwenden musst. Der Geschmack ist etwas leichter, aber immer noch sehr lecker.

Wenn du die Puffer einzeln auf einem Blech vorkühlst und dann luftdicht verpackst, bleiben sie im Gefrierschrank bis zu zwei Monate gut. Beim Aufwärmen im Ofen behalten sie ihre Knusprigkeit am besten. Achte darauf, sie nicht zu lange bei Zimmertemperatur stehen zu lassen, bevor du sie wieder erwärmst.

Butterige Kartoffelpuffer: Der ultimative deutsche Klassiker mit 7 unglaublich guten Tipps

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4-6

Zutaten

Anleitung

  1. Butter in einer Pfanne schmelzen, Kartoffeln reiben und ausdrücken.
  2. Ei, Mehl, Salz, Pfeffer und Muskat unter die Kartoffeln mischen.
  3. Kleine Portionen in die heiße Pfanne geben und 4‑5 Minuten pro Seite braten.
  4. Puffer auf Küchenpapier abtropfen lassen, mit frischer Petersilie bestreuen.
  5. Sofort servieren mit Apfelmus, Kräuterquark oder Sauerrahm.

Nährwerte pro Portion (ca.)

350
Kalorien
25g
Protein
30g
Kohlenhydrate
15g
Fett

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